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07. November 2006

Ein Jahr in Jerusalem - Rückblick und Vorschau

Einen schönen Ort hatte sich Jonas ausgesucht: das „Cafe Melange“ in der Kölner Südstadt. Hier hat er nach einem Jahr Aufenthalt in Jerusalem, seiner Mitarbeit im Jahalin-Projekt und unzähligen Eindrücken aus der Beduinen-, der palästinensischen und israelischen Gesellschaft berichten können.
Mehr als 70 Menschen nahmen Platz im voll gefüllten Cafe: Jonas’ Familie, Freunde und Freundinnen, Lehrer und Lehrerinnen von der Waldorfschule Köln, die Vorsitzende der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Frauen der „Kölner Frauen in Schwarz“ und Besucherinnen des „Frauennetzwerkes für Frieden“ aus Bonn, palästinensische Freunde aus Köln, Mitarbeiter des Projekts und viele Neugierige, Unterstützer und Unterstützerinnen, die Jonas in diesem letzten Jahr durch seine Rundbriefe begleitet konnten.
Eindrückliche Fotos wurden gezeigt: der tägliche Schrecken ebenso wie die Schönheit, traurige, bittere und hoffnungsvolle Geschichten, Hintergründe und Vielen unbekannte Informationen ließen zuweilen Erstaunen hervorrufen. Aufmerksame und nachdenkliche Gesichter konnte ich sehen, aber auch freudige, anerkennende Zustimmung zu alledem, was da in eineinhalb Stunden erzählt wurde. In solch einer komprimierten Fassung noch mal das Jahr Revue passieren lassen, ließ erkennen wie breit, tief, umfangreich und vielfältig die gemachten Erfahrungen sind.
Eine gute Basis für viele Gespräche nach der Präsentation, veredelt durch köstliche orientalische Spezialitäten und feine Musik im Hintergrund. Viele junge Menschen sind an diesem Abend gekommen, auch Hendrik, unser neuer Mitarbeiter im Jahalin-Projekt. Hendrik hat in diesem Jahr sein Abitur gemacht, an der Waldorfschule Köln, und freut sich sehr auf das kommende Jahr in Jerusalem. Anfang November wird er aufbrechen zu seiner Reise nach Jerusalem. Für uns alle im Projekt ist dieser Kontakt zu jungen Menschen aus Deutschland, die ihr zivilpflichtiges Jahr im Jahalin-Projekt leisten, eine große Bereicherung.
Großen Dank an Jonas und seine Arbeit und ein herzliches Willkommen an Hendrik!

Anna Crummenerl

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