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26. Mai 2005

Was für ein Zirkus

Es sollte ein Tag der schönen Überraschungen, der Nervenanspannungen und manchmal überbordender Turbulenzen werden … in gewissem Sinne halt auch „Alltag“ hier bei unserer Arbeit mit den Jahalin-Beduinen. Es war der Tag von Nitzas (der israelischen Mitarbeiterin im Projekt) Geburtstag und er sollte eigentlich mit dem Hebräisch-Unterricht im neuen kleinen „Studierzentrum“ am Morgen beginnen. Die jungen Jahalin-Männer hatten da aber andere Pläne: Blumen, Geschenke, Ballons, Girlanden, Geburtstagstorte, warteten auf das „Geburtstagskind“ und so nahm alles seinen Lauf …
Am gleichen Tag wurden am Nachmittag italienische Clowns aus Venedig (!) mit einer kleinen Vorstellung im Camp erwartet … im wahrsten Sinne des Wortes. Das Nervenspiel setzt am frühen Mittag ein. Der erste Anruf beim Verantwortlichen „Tour-Organisator“ und der Frage, ob alles beim Zeitplan bleibt, lässt mich schon Einiges ahnen: Ich höre von Checkpoints, Straßensperrungen, Umleitungen , Verkehrsstaus und… und … und ...
Alles kommt an diesem Tag zusammen und lässt die italiensichen Clowns mit mehr als zwei Stunden Verspätung (!) im Jahalin-Camp auftauchen … Sie steigen aus ihrem Autobus, mit ihren roten Nasen und bunten Mützen, Riesenschuhen und bunten Ballons … annähernd zweihundert Kindern stürzen sich auf die neuen Besucher, nach so langem Warten … Endlich! Gegen Ende des Tages verlassen wir völlig erschöpft das Camp. Wohin wir auch immer blicken, sehen wir Luftballons … auf den Köpfen oder in den Lüften schwebend …in Zäunen hängend …oder in alle Winde verstreut … Die Spuren sind offensichtlich: hier war der Zirkus los …

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